Gerade in der aktuellen Corona-Zeit ist der Gang zum Friseur für viele mit einigen Ungewissheiten und Unbehagen verbunden. Die Haare auf dem Kopf wachsen zwar relativ langsam, aber dennoch im Durchschnitt bis zu einem Zentimeter pro Monat. Verbringt man hier einige Monate zuhause ohne den Friseurstuhl besucht zu haben, kann die Frisur schnell verwachsen sein. Gerade bei längeren Haaren sind die Haarspitzen oftmals besonders anfällig für Spliss. Dies sieht nicht nur unschön aus, sondern lässt die gesamte Frisur meist wirr und spröde wirken. Doch mit ein paar wenigen Handgriffen können die Spitzen – zumindest übergangsweise – auch selbst von zuhause aus geschnitten werden. Hierzu braucht man auch keine Friseurausbildung.
Die richtige Schere macht den Unterschied
Am allerwichtigsten ist jedoch, dass man nicht zu einer handelsüblichen Küchen- oder gar Bastelschere greift. Diese sind bei Weitem nicht scharf genug und würden die Haare nur noch zusätzlich strapazieren, anstatt sie zu reparieren. An die Haare sollte man nur mit einer speziellen Haarschere gehen. Diese gibt es bereits für unter zehn Euro in Drogeriemärkten zu kaufen. Neben der Haarschere werden nur noch ein paar Spängchen oder Klemmen benötigt, um die Haare strähnchenweise abzuteilen. Und dann kann es auch schon losgehen!
Spitzen schneiden: Immer einzelne Strähnen anpassen
Wichtig für den richtigen Schnitt ist, ob die Haare bereits alle gerade auf einer Länge oder etwas stufig geschnitten sind. Bei glatten und gerade geschnittenen Haaren können einfach einzelne Strähnen abgeteilt und die gewünschte Länge abgeschnitten werden. Hier sollte man immer wieder die einzelnen Strähnen miteinander vergleichen und auf eine gesamte Länge anpassen. Bei stufigeren Haarschnitten gestaltet sich dies zwar etwas schwieriger, jedoch ebenfalls nicht unmöglich. Hier ist es empfehlenswert und hilfreich, die Haare ebenfalls in unterschiedliche Partien abzuteilen.
Hatten die Haare bereits vorher einen durchgängigen Stufenschnitt, so wird dieser auch bei einer jeweils gleichmäßigen Abnahme der Länge nicht zerstört. Wichtig ist, immer wieder die gesamten Haare miteinander zu vergleichen und diese aneinander anzupassen. Bei lockigen oder gewellten Haaren ist es zwar einfacher, die Haare im nassen Zustand zu schneiden. Jedoch sollte hier stets bedacht werden, dass sich die Haare im trockenen Zustand wieder kringeln und die gesamte Frisur kürzer erscheinen lässt. Hier lieber erst weniger abschneiden, bevor eine zu kurze Frisur zustande kommt. Sollten die Haare nicht exakt auf einer Länge sein, fällt dies bei lockigen Haaren jedoch nicht so enorm auf wie bei glatten Haaren.