Das einflussreiche amerikanische Lifestyle-Magazin Vanity Fair legte jetzt seine jährliche „Best Dressed“-Liste vor. Mode-Experten, Szene-Kenner, Starfriseure und Stylisten bewerten damit jeweils das Stilpotential der Prominenten dieser Welt in unterschiedlichen Kategorien. Die Vanity Fair-Wertung gibt es seit 72 Jahren.
Die Top Drei der „Best Dressed“-Damen präsentieren sich in diesem Jahr politisch, exotisch und royal – in dieser Reihenfolge gewannen Carla Bruni-Sarkozy, Sheikha Moza Bint Nasser al Missned – die Ehefrau des Emirs von Katar – und Catherine Herzogin von Cambridge, vormals Kate Middleton. Auch Charlene von Monaco schaffte es – nach ihrer Trauung mit dem Fürsten – in der „Best Dressed“-Liste diesmal unter die Top 10 der Damen. Unter den Film-Celebrities punkteten Carey Mulligan und Tilda Swinton durch exzellenten Stil. Auch Pop-Ikone Lady Gaga erhielt eine Ehrung – allerdings ausserhalb der regulären Wertung, Vanity Fair sieht sie als ein Mode-Original.
Kate gewann mit originellem Stil-Mix
Mit Kate Middleton schaffte es erstmals ein Mitglied der britischen Royals auf die „Best Dressed“-Liste von Vanity Fair. Die Redaktion vergab den Rang ausdrücklich für ihren eigenwilligen und originellen Stil-Mix, bei dem sie Luxusmode mit günstigen Teilen von Topshop oder Zara kombiniert. Den letzten Ausschlag für ihren Rang soll jedoch ein Auftritt in Los Angeles gegeben haben – Kate erschien auf der Bafta-Gala wie schon zu ihrer Hochzeit in einer Robe der britischen Designerin Sarah Burton und wurde mit dem eher schlichten, fließenden Pastell-Kleid auch zum Mode-Star des Abends.
Michelle und Barack Obama schafften es als Paar
Die Obamas schafften es diesmal als Paar in die Vanity Fair-Wertung, nachdem Michelle allein schon vier Mal auf der Liste stand und auch der gegenwärtige US-Präsident bereits 2009 zu den „Best Dressed“-People zählte. Bei den Herren schafften es neben Trendsettern und Prominenten aus der Finanz- und Business-Welt die Schauspieler Justin Timberlake und Colin Firth sowie der Formel 1-Fahrer Jenson Button auf die ersten Ränge. In der Paar-Kategorie tauchte auch ein deutscher Name auf: Prinz Antonius zu Fürstenberg – der Erbe der gleichnamigen Traditionsbrauerei – und seine Ehefrau Matilde Borromeo.
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